Die anschliessenden Tage waren weniger ereignisreich, es gibt noch viel zu erkunden, so musste ich mich mal damit beschäftigen wie es ist hier überhaupt zu Leben. Wo gibts ne Wäscherei? Wie funktioniert es hier mit der Mülltrennung denn es gibt hier keine Müllräume wie bei uns.
Mülltrennung in Japan ist schlicht einfach sowie ich das mitbekommen gibt es 4 Arten von Müll, „Plastik Flaschen, Metalldosen, Kartons und Restmüll“. Im Stiegenhaus ist eine Liste mit den Mülltagen für die jeweilige Art, hier ist es z.b. Samstag werden Kartons abgeholt und Dienstag, Donnerstag der Restmüll. Wann die Plastikflaschen dran sind und Metalldosen weiss ich nicht genau ich vermute Mittwoch, das ist von jeder Region her sehr unterschiedlich wo man wohnt, da die anscheinend alle sehr kleine LKW haben dürfte das alles Privat unternehmen sein.
Nunja wir schreiben den Mittwoch, 01.09.2010 , meine noch Mitbewohnerin hat es sich mir zur Aufgabe gemacht mir alles wichtige zu zeigen fürs alleine Wohnen. Wie Bezahle ich meine Rechnungen, was muss ich dem Postboten sagen, Wo kann ich Waschen, Gut und Günstig essen e.t.c? Und in der tat ist hier wiederum einiges anders als bei uns. So lassen sich ganz einfach die Strom , Wasser Rechnungen mittels Barcode im Supermarkt bezahlen! Nicht extra zu einer Bank Rennen oder Online eingeben wo, nein die Zetteln einfach an der Kassen abgeben und normal bezahlen! Einfach genial!
Foto: 7/11 in Oookayama

Schwieriger hingegen wird es mit der Miete, hier kommt leider keine Rechnung sondern man muss brav irgendwohin überweisen, jedoch weiss ich noch nicht wie dies vor sich geht, ich hoffe Sie zeigt es mir noch bevor Sie auszieht. Als nächstes kam die Wäsche dran. Da ich schon über eine Woche hier war hatte ich ein bisschen Schmutzwäsche und Sie musste sowieso waschen. Da ich keine Waschmaschine im Haus habe hies es also mit der Wäsche quer durch die Ortschaft , ca 5 Min Fußweg und wir waren an einer winzigen wäscherei wo gerademal 3 Waschmaschinen und 4 Trockner drinnen waren. Nicht mehr und nicht weniger, in einem winzigen Raum an der Ecke. Pro Waschvorgang werden 300 Yen Verlang für die kleine Machine und 400 Yen für die Größere Machine. Das Trocknen schlägt extra mit 100 Yen pro 10 Minuten zu buche. Nungut Wäsche Rein und aktiviert hieß es 40 Minuten warten. Die Zeit vertrieben wir uns im Matsuya, einer Japanische Fast Food Kette wo man diverse Reis und Nudelgerichte günstig essen kann (ab 250 Yen – 600 Yen pro Mahlzeit) und das Rund um die UHR!.
Speiseplan könnt ihr euch gerne hier ansehen und ist eine 100%ige Empfehlung: http://www.matsuyafoods.co.jp/
Foto: Matsuya in Oookayama

Das Beste war neben dem Waschsalon war ein Getränkeautomat der endlich mal SANGARIA Ramune geführt hatte (in Dosen) um 100 Yen!
Foto: Getränke Automaten Shibuya

Am Weg zurück ließen wir es uns nicht nehmen in einer Französischen Bäckerei vorbeizuschauen , um zusehen was es da alles für Köstlichkeiten gab. Man kann sich nicht vorstellen das es hier wirklich kein einziges Produkt gibt was gleich wäre wie bei uns, alles ist anders!
Man merkt auch das die Japaner eine Vorliebe für das „kleine“ haben. Irgendwie sind alle Portionen im vergleich zu Österreich,Deutschland wesentlich kleiner und auch teurer aber vom Geschmack her wirklich sehr lecker.
Foto: „Vie De France Cafe Bäckerei“

So nun kannte ich auch die Bäckerei und hab eigentlich alles was ich zum leben brauche, durch Zufall entdeckte ich eine „Deutsche“ Bäckerei hier die sich „Himmel“ nannte. Jedoch sieht diese sehr exklusive aus und war bis jetzt noch nicht drinnen. Werde dies aber sicher bald nachholen um zu sehen was die Japaner unter einer Deutschen Bäckerei verstehen.
Foto: „Eine Bäckerei genannt den Himmel“

Am nächsten tag dem Do,02.09.2010 geschah soweit nix aufregendes bis auf das wir uns entschlossen hatten am Abend nochmals wohin essen zugehen, es ging in ein hier um die ecke gelegenes kleines Okonomiyaki Restaurant (einige kennen dies sicher noch aus Ranma 1/2). Da in diesem wirklich sehr alt eingesessenen Lokal anscheinend sogut wie keine Ausländer kommen, gab es auch 0 Englisch zu verstehen, weder auf der Speisekarte noch Personal. Also hieß es auf Japanisch bestellen und erstmals die Karte zu lesen was nicht so einfach ist, zum glück konnte ich ungefähr erahnen was wo steht und mit dem Bestellen übernahm meine Mitbewohnerin die Konversation, da sie schon ganz gut Japanisch sprechen kann. Jedes Okonomiyaki wurde einzeln frisch vor unseren Augen zubereitet und es war ziemlich beeindruckend und sah sehr lecker aus! Ich nahm eins mit Rind & Cheese…also die ungesündere Variante, leider hatte ich vergessen Fotos zu machen wie es fertig war sondern hatte nur Fotos schon wie ich es halb gegessen hatte, was dann natürlich nicht mehr sooo lecker aussieht.
Foto: Okonomiyaki Laden in Oookayama (Leider mit der Kompaktkamera deshalb unscharf)
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Nach dem Okonomiyaki holte ich mir noch schnell beim 7/11 was zu trinken und probierte das „Fanta Grape“ und den „Lipton Milk Tea“ aus. Zum geschmack kann ich nur soviel sagen, das es das BESTE Fanta überhaupt ist was ich je getrunken hatte. Wenig Kohlensäure, leicht Fruchtiger Geschmak und Erfrischend, einfach ein geiles Getränk! Hier frage ich mich echt wieso es sowas bei uns noch NIE gab….
, Zum Lipton Milk Tea muss man sagen das der auch ganz gut Schmeckt jedoch gewöhnungsbedürftig die ersten Schlücke. Da man sich an Tee mit Milch immer gewöhnen muss wenn man es selbst nicht sooft trinkt wie die Engländer
Beide Getränke sind auf jedenfall eine Empfehlung und sollten probiert werden wenn Ihr mal Japan besucht.

Bis aufweiteres wünsch ich euch noch ein schönes Wochenende, hoffe euch gefällt der Blog noch
Lg
seiya














































































































































































